Über den Ursprung dieser saftigen Torte kann nur spekuliert werden. Das Internet gibt praktisch keine Hinweise auf ihre Entstehungsgeschichte. Aufgrund ihrer Namensgebung ist zu vermuten, dass der Apfelkuchen seinen Ursprung im Mittelland hat und aus Zürich stammt. Ob dieser vollmundige Kuchen Sonntags nach dem Gottesdienst verzehrt wurde oder das Lieblingsgebäck eines Zürcher Pfarrers war bleibt offen. Sicher ist jedenfalls das sie für allergrösste Gaumenfreuden sorgt.
Aus unserem Buch Helvetia Vegetaria, Seite 124.
- Zubereitungsdauer: ca. 90 min
Zutaten
Für den Teig
- 200 g Mehl
- 1 grosse Prise Salz
- 100 g kalte Butter
- 2 EL Zucker
- 1 Ei, verquirlt
- 20 g Butter für die Form
Für die Füllung
- 160 g gemahlene Mandeln
- 2 Eier
- 80 g Zucker
- 1 TL Zimtpulver
- 1 Apfel, fein geraffelt
Für den Belag
- 3 Äpfel
- 1 EL Zitronensaft
- 3 EL Himbeergelee
Zubereitung
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Herstellung des Mürbeteiges
Mehl und Salz mischen. Die kalte Butter in kleinen Stücken dazugeben und zwischen den Fingern sorgfältig zu einer gleichmässigen Masse verreiben. Mit Zucker, dem verquirlten Ei und 1–2 Esslöffel Wasser schnell zu einem Teig zusammenfügen. In Frischhaltefolie gewickelt mindestens 30 Minuten im Kühlschrank ruhen lassen.
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Backofen vorheizen und Form mit Mürbeteig auskleiden
Den Backofen auf 220 Grad vorheizen. Den Mürbeteig etwa 3 cm dick auswallen. Eine Springform von 24 cm Durchmesser mit der Butter ausstreichen. Mit dem Teig auskleiden, dabei darauf achten, dass ein schöner Rand geformt wird.
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Zutaten mischen und Teigboden befüllen und backen
Alle Zutaten für die Füllung gut mischen und gleichmässig auf dem Teigboden ausstreichen. Die Äpfel schälen, halbieren, entkernen und die Hälften auf der runden Seite in regelmässigen Abständen einschneiden. Mit dem Zitronensaft beträufeln und auf der Füllung verteilen. Die Äpfel mit der Hälfte des Himbeergelees bestreichen und den Kuchen etwa 10 Minuten im vorgeheizten Ofen backen
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Äpfel mit Gelee bestreichen und fertig backen
Danach die Äpfel mit dem restlichen Gelee bestreichen und den Kuchen nochmals für 15 Minuten weiterbacken.
- Bild: Juliette Chrétien
- Rezept: Carlo Bernasconi


























































