Das klassische Arme-Leute-Gericht aus dem St. Galler Rheintal erfreut sich seit einiger Zeit wieder grosser Beliebtheit. Der Türggaribel, wie der Maisgriess im Dialekt genannt wird, nährte die Rheintaler Bevölkerung während dreier Jahrhunderte bis nach dem Zweiten Weltkrieg. Für den Ribelmais werden nicht die ganzen Maiskörner verwendet, sondern Maisgriess. Ribeln, das heisst reiben, ist eine kräfteraubende Tätigkeit, allerdings lohnt das Resultat – am besten mit Apfelmus genossen – die Mühe allemal.
Aus unserem Buch Helvetia Vegetaria, Seite 171.
- Vorbereitungsdauer: ca. 3 h
- Zubereitungsdauer: ca. 20 min
Zutaten
- 500 g Ribelmaisgriess
- 300 ml Milch
- 300 ml Wasser
- 1 EL Salz
- 4 EL Rapsöl
- 30 g Butter
Zubereitung
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Maisgriess vorbereiten & quellen lassen
Den Griess in eine Schüssel füllen. Die Milch, 300 ml Wasser und das Salz zusammen aufkochen und über den Griess geben. Sofort umrühren, damit sich keine Klumpen bilden. Mindestens 3 Stunden quellen lassen.
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Maisgriess zubereiten & rösten
Das Rapsöl am besten in einer gusseisernen Bratpfanne erhitzen. Die Griessmasse dazugeben und unter stetem Rühren 10 – 15 Minuten auf mittlerem Feuer rösten.
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Ruhen lassen
Gelegentlich ein wenig ruhen lassen, damit der Ribel feucht bleibt.
- Bild: Andrea Mäusli
- Rezept: Carlo Bernasconi

























































