Slow Goods

Randen - Schokoladenkuchen

 Randen, Rosen, Kirsch, Kitsch und Schokolade



»Randen, Rosen, Kirsch, Kitsch und Schokolade« 

…und wenn man dazu noch anmerkt, dass die Rande zu einem der gesündesten Lebensmittel überhaupt gehört, kann man mit dem besten Gewissen, nicht nur ein, nein, vielleicht auch zwei oder drei Stücke vom Kuchen geniessen.
Am besten bäckt man den Kuchen schon 1-2 Tage zuvor, denn er ist einfach noch besser wenn er im Kühlschrank durchziehen konnte.

Zutaten Kuchen:
Kleine Springform ø 17cm
75gr Butter
60gr Zucker
3 Eigelb
2 EL Kirsch
1 Prise Salz
1 EL Zucker
3 Eiweiss
100gr Mandeln, geschält, gemahlen
100gr Dunkle Schokolade mind 70%
100g Randen, geraffelt

Zutaten Glasur:
1 EL Johanissbeergelee
100gr dunkle Schokolade
3 EL Wasser
30gr Puderzucker
20gr Butter
Getrocknete Rosenknospen und Blätter


Zubereitung:
Backofen auf 180 Grad vorwärmen und eine kleine Springform einfetten.

Randen putzen, schälen und raffeln. Beiseite stellen. Butter weich rühren. Mit dem Zucker und dem Eigelb schaumig schlagen und den Kirsch beigeben.

Die Schokolade im Wasserbad schmelzen. Währenddessen das Eiweiss mit einer Prise Salz steifschlagen und 1 Esslöffel Zucker darunter mischen. Randen, Mandeln und Eischnee lagenweise vorsichtig unterziehen. Zum Schluss noch vorsichtig die geschmolzene Schokolade unter die Masse mischen. Die Masse in die Springform füllen und ca. 40min in der Mitte des Ofens backen.

Den Kuchen abkühlen lassen. Das Johannissbeergelee erwärmen, sodass es flüssig wird. Auf dem Kuchen verteilen, kurz abkühlen und antrocknen lassen.

Die Schokolade zusammen mit dem Puderzucker und der Butter im Wasserbad schmelzen. Mit getrockneten Rosenblätter oder anderen Blüten schmücken, solange die Glasur noch feucht ist. Damit der Kuchen schön glänzend bleibt, ihn erst kühl stellen, wenn die Glasur trocken ist



»Kleine Gemüsekunde: Die Rande«
 


Das erstaunliche an der Rande ist, ihre versteckte Vielfältigkeit an Farben. Wir kennen sie klassisch in purpurrot, so dunkel wie unser Blut. So ist es schon fast selbsterklärend, dass die Rande ganz besonders gut ist für unser Blut.
Dass es sie aber auch in gelb, weiss und vor allem marmoriert gibt, ist gar nicht so bekannt. Ganz besonders möchte ich mich in diesem Februar, der marmorierten Rande widmen. Der Februar der vielen so düster vorkommt, ist eigentlich ein ganz bunter Monat. Man bedenke nur all die Fasnachtstraditionen im Alpenraum und nicht zuletzt die vielen Rosen die uns in der Mitte des Monats beglücken sollen. So haben mich die marmorierten Randen zu einer Marie-Antoinette-Tischbombe inspiriert.



Rezept: Juliette Chrétien
Text: Juliette Chrétie
Foto: Juliette Chrétien


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