Slow Goods

Pfannenraclette mit Äpfeln und Dörrfeigen

 Pfannenraclette mit Äpfeln und Dörrfeigen



»Ok - eins nehm ich noch« 

Die Zutaten für diesen Wohlgenuss hat man meisten im Kühlschrank oder in der Vorratskammer. Einzig die Menge die man isst schlägt beim Raclette meist über das normal Mass hinaus. Ist es ein Pfannenraclette stehen die Chancen gut das sich nicht nur der Gaumen freuen sondern auch der Magen nach dem Essen. Wobei Nachschlag muss eigentlich sein. Ob in Massen oder nicht wir wünschen guten Appetit und weiterhin gute Gesundheit in dieser etwas herausfordernden Situation.

Zutaten:
4 festkochende Kartoffeln
Öl oder Butter zum anbraten
1 kleine Stange Lauch
1 Apfel
150gr. Raclette Käse
4 Dörrfeigen
Salz & Pfeffer


Zubereitung:
Die Kartoffeln und den Lauch gut putzen und in dünne Scheiben schneiden.
Bei mittlerer Hitze und einem Deckel auf der Pfanne 15-20min gar braten.

In der Zwischenzeit den Apfel entkernen und ich kleine Stücke schneiden, nach ca. 10min zu den Kartoffeln und dem Lauch geben.

Nach weiteren 5min die Dörrfeigen, die vorher auch klein geschnitten wurden, beigeben. Bereits jetzt das Gemüse salzen. Zum Schluss den Raclettekäse darüber schmelzen und mit frischem Pfeffer servieren.
 



»Kleine Gemüsekunde: Die Kartoffel«
 


Von Rösti, über Raclette zu Stocki, beinhalten so viele unserer traditionellen Schweizer Gerichte die Kartoffel. Dabei vergessen wir leicht, dass die Kartoffel aus Südamerika zu uns fand. Bei den Inkas entsprachen die Termine meisten der religiösen Feste und somit den Pflanz oder Erntezeitpunkten dieser köstlichen Erdfrucht. Dass sie nun so fest zu unserem Alltag und auch zu unserem traditionellen Essen gehört ist der frühen Domestizierung der Knolle zu verdanken. Die Kartoffel ist ein Nachtschattengewächs, das bedeuted für seine Knollenbildung braucht sie ausreichend Zeit nächtlicher Dunkelheit. Wenn im März zum Glück die Tage wieder länger und heller werden ist die Zeit reif, die Kartoffeln zu verschlingen und zu geniessen.



Rezept: Juliette Chrétien
Text: Juliette Chrétie
Foto: Juliette Chrétien


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