Slow Goods

Pastinaken-Birnen-Sellerie Suppe

 Pastinaken-Sellerie-Birnen Suppe



»Die Eiskönigin« 

Die milde crème-weisse Pastinake kann sogar bei minus Temperaturen geerntet werden. Ihr Geschmack kommt sowieso erst nach dem ersten Frost zu seiner vollen Entfaltung. Wem es bei dem Gedanken daran schon fröstelt, kann sich daran freuen, dass die in ihr enthaltenen ätherischen Öle, die ihr auch das parfümierte Aroma schenken, sogar eine leichte antibakterielle Wirkung haben. So lässt es sich an dieser wurzeligen Suppe im kalten Winter wärmen.

Zutaten:
1 Pastinaken ca. 200g
¼  kleiner Knollensellerie ca. 100g
1 Zwiebel
eine kleine Birne ca. 100g
1 Zweig Thymian
5dl  Gemüsebouillon


Zubereitung:
Gemüse schälen und in kleine Stücke schneiden.
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Bevor ich alle Pastinaken kleinschneide, hobble ich gerne noch etwas weg und röste die Spähne im Ofen bei ca. 200 grad für 15min). Diese Pastinakencrisps machen die Suppe noch extra hübsch und eine zusätzliche Konsistenz macht den Biss spannender
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Zwiebel schälen und ebenfalls klein schneiden. Alles zusammen in einem grossen Topf 5 min anbraten. In der Zwischenzeit die Birne entkernen und mit den Thymianzweigen dem Gemüse beigeben. Alles gut umrühren und mit Bouillon ablöschen. Nach ca. 20min sollte das Gemüse weich sein und darf nun unter den Pürierstab.

Ev. mit etwas Rahm, frischen Thymianblättern und gerösteten Pastinakenspänen verfeinern. 



»Kleine Gemüsekunde: Die Pastinake«
 

Kleine Gemüsekunde: Die Pastinake

Die Pastinake musste sich nun gut 200 Jahre zurückhalten und der damals entdeckten Kartoffel ihren Platz geben. Jetzt, da sie wieder zurück ist, scheint sie fast wie eine Neuentdeckung. Die Pastinake mit ihrem nußig-süßlichen Geschmack ist meine Eiskönigin des Winters. Dass es im Januarloch ein Gemüse gibt, dass den Sommer meidet und in seiner Einzigartigkeit brilliert, ist ein Lichtblick. Besonders in dem Monat wo die Ruhe nach dem Sturm herrscht. Diese Ruhe ist es auch, nach der die Pastinake fragt. Zart ist ihr Geschmack, weich und nußig, mit einer süssen Note Muskat fast wie ein hauch Parfum der Natur.



Rezept: Juliette Chrétien
Text: Juliette Chrétie
Foto: Juliette Chrétien


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