Slow Goods

Kartoffelettes mit Karamelisierten Birnen und Sauerrahm

 Kartoffelettes mit Karamelisierten Birnen und Sauerrahm



»Stärkend und beruhigend« 

Ein herrliches Dessert, dass aber auch ganz gut als Frühstück funktioniert. Dafür müssen nicht mal die Früchte karamellisiert werden. Und anstelle von Sauerrahm könnte man griechischen Joghurt verwenden. So stark man in den Tag startet so beendet man ihn auch. Übrigens sollen Kartoffeln auch beruhigend wirken.

Zutaten:
120g mehlig kochende Kartoffeln
80g Weissmehl
1 EL Ahornsirup
1 prise Salz
1 Birne
1 EL Butter
1 EL Zucker
2 EL Sauerrahm
Butter zum anbraten
Grappa oder Kirsch zum ablöschen


Zubereitung:
Die Kartoffeln schälen und vierteln. Mit Wasser bedeckt ca. 15min kochen bis sie weich sind. Das Wasser abgiessen und die Kartoffeln kurz trocknen lassen. Mit dem Kartoffelstampfer zerdrücken.

Das Kartoffelpürée mit einer Priese Salz, Mehl und dem Ahornsirup zu einem glatten Teig verkneten. Kleine Portionen abtrennen und flachdrücken. Nun in einer Pfanne etwas Butter erhitzen und die Kartoffellettes von beiden Seiten kurz goldbraun anbraten.

Die Birnen entkernen und in Streifen schneiden. Die Birnenstreifen zusammen mit dem Zucker und der Butter in einer Bratpfanne schmelzen bis der Zucker braun wird. Kurz vor dem Moment in dem der Zucker verbrennt und bitter werden würde mit etwas Schnaps ablöschen.

Mit den Kartoffelettes und Sauerrahm servieren.
 



»Kleine Gemüsekunde: Die Kartoffel«
 


Von Rösti, über Raclette zu Stocki, beinhalten so viele unserer traditionellen Schweizer Gerichte die Kartoffel. Dabei vergessen wir leicht, dass die Kartoffel aus Südamerika zu uns fand. Bei den Inkas entsprachen die Termine meisten der religiösen Feste und somit den Pflanz oder Erntezeitpunkten dieser köstlichen Erdfrucht. Dass sie nun so fest zu unserem Alltag und auch zu unserem traditionellen Essen gehört ist der frühen Domestizierung der Knolle zu verdanken. Die Kartoffel ist ein Nachtschattengewächs, das bedeuted für seine Knollenbildung braucht sie ausreichend Zeit nächtlicher Dunkelheit. Wenn im März zum Glück die Tage wieder länger und heller werden ist die Zeit reif, die Kartoffeln zu verschlingen und zu geniessen.



Rezept: Juliette Chrétien
Text: Juliette Chrétie
Foto: Juliette Chrétien


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